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Lipsigorod is my town
Haus der Bilder
HNU
Nach dem Buhei, das um das für mehrere Millionen, wenn nicht gar Milliarden (kleiner Scherz) Euren erbaute neue Bildermuseum in Lipsigorod veranstaltet wurde, hat man ja fast gedacht, man müsste schnell mal hineingehen.
Also hat man, da man am Silvestertage wichtigen auswärtigen Besuch erwartete und diesem das extraordinäre Gebäude innen und außen stolz vorführen wollte, im Internetz nach den Öffnungszeiten für diesen Tag gesucht.

Unter der Adresse bildermuseum-lipsigorod (so einfach denkt man sich das eben) lümmelte aber nur ein unerfreulicher Domaingrabber, und auch das Googeln brachte nix. Nach langem Suchen fand man auf der offiziellen Stadtseite tatsächlich eine passende Telefonnummer. Unter dieser knurrte eine unwirsche Telefonaufsichtsperson ins Telefon, dass das Haus zu Silvester natürlich zu sei, wie jedes Jahr. Ist es verwunderlich, dass man in diesem Moment die Contenance verliert und einigermaßen grätig zurückbrabbelt, in der Art, dass man als Serviceperson sich am Telefon auch als solche zu gebärden hat, wenn sich schon im Museum keiner findet, der mal 2 Mark 50 in die Hand nimmt und eine Internetzseite hinbaut, wo drin steht, wann zu oder besser auf ist, das kann ja nu jeder, selbst der Verfasser dieser Zeilen. Aber falsch, eigentlich soll man sich zusammennehmen, immer freundlich sein und gern auch den anderen Hörer hinhalten, wenn man gerade auf den einen bekommen hat. Morgen dann wieder.

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GAZETA LIPSIGORODA 04.01.2005