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Aus der Gechichte
Hart arbeiten (2)
HNU
Auch früher habe ich schon mal hart gearbeitet.
Immer dasselbe: Steine aus dem Steinbruch gesprengt, mit dem Bagger irgendwohin transportiert, aufeinander geschichtet. Der Effekt: Abends sehen, "was man am Tage gemacht hat". Schon schön. Triebfeder des hart arbeitenden Menschen, Sinn und Trost und Vision bzw. Selbstbetrug. Doch was kommt danach? Nager, die sich von hinten an das Geschaffene heranarbeiten (vielleicht auch "hart"), sich in den kleinen Nagerkopf setzen, ein Hindernis überwinden zu müssen, und dieses auch tun. Dann steht man vor dem zusammengerutschten Werk seiner Hände bzw. Bagger bzw. Steinschichtvorrichtung und denkt: Hm. Lohnt das, wiederaufzubauen? Oder wohnt hier sowieso keiner mehr (Sachsen-Anhalt).

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GAZETA LIPSIGORODA 03.02.2008