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Vom Reisen
Das Gestänge
HNU
Oben auf dem Dach seiner Fahrmaschine hat Karl Gong ein Gestänge angebracht.
Karl Gong unternimmt dieser Tage einen letzten Anlauf, Hackpfüffel zu erreichen.

Das Gestänge besteht aus vier Elementen.
Zu diesem Zweck ist er bei Herrn Jürgen in der Milchstraße gewesen, um sich mit ausreichend Mil -- äh -- Obstwein einzudecken. Die Winter sind heuer hart für Menschen, die auf Skiern in der Ecke stehen und warten, dass etwas Schnee ihre Bergabgeschwindigkeit erhöhe. Also Obstwein zur Ablenkung. Jedoch siehe: In Lipsigorod gibt es weder Schnee noch Berge. Jahaa! (Cejozwei.)

In Amerika zum Beispiel (früher besser angesehen als heute, aber das wird vielleicht wieder) haben sie alle Berge weggebaggert, auf der Suche nach Kohle! Und dann rumpelts im Karton bzw. im Saarland, weil die Last der Kohle von der Erde genommen ist und diese sich aufbäumt, bebenderweise! Oder? Keine Ahnung wie immer, was da passiert, aber man möchte ja mit der niegelnagelneuen Fahrmaschine (von russischen Soldaten auf der Landstraße zwischen Oberkaka und Meineweh gegen ein paar Schachteln Belomorkanal eingekaupelt) nicht in eine frisch aufgetane Erdspalte fallen (auch wenn die Fahrmaschine schöne fette Panzerketten unten dran hat). Dann streiken vielleicht noch die Bergmänner!

Also muss ein Gestänge her, das den Fahrer (Karl Gong) vor allen möglichen Unbilden warnt. Möglichst ein Quadro-Gestänge, wegen der vier Himmelsrichtungen bzw. der vier Elemente. Das Gestänge wird an einen Adapter angeschlossen, und dann blinken unten in der Kammer, wo das Lenkrad angebracht ist, bunte Lämpchen. Der Anlasser kann gedreht werden, ein hubschraubendes Pfeifen, Röhren, Knirschen, Kreischen ertönt und übertönt die Glocken der umgebenden Kirchen, die von den Bodenschwingungen wie irre läuten.

Hackpfüffel, Vorsicht: Es gilt!

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GAZETA LIPSIGORODA 09.03.2008